Strahlenbelastung Wasser/Zirkon
Strahlenbelastung durch Wasser
Allgemeines
Im Gestein und in der Erde befinden sich (lösliche!) radioaktive Elemente. Die Grund- und Mineralwasser, die damit in Berührung kommen, nehmen wenige Bruchteile jener radioaktiven Stoffe auf. Der höchste (gemessene) radioaktive Anteil im Wasser beträgt 1,7 Becquerel (Bq) pro Liter; normal wären Werte zwischen 0,4 und 2,5 Bq pro Liter. Beachtlich werden diese Werte, wenn man bedenkt, dass eine erwachsene Person im Jahr durchschnittlich ca. 700 Liter Wasser konsumiert. Die EU gibt seit 1998 vor, dass pro Jahr nur 0,1 mSv Strahlenbelastung durch Trinkwasser gemessen werden darf (Bsp.: 1 Bq/l an U238 entspricht 0,12 mSv/l). Genau aus diesen Gründen, sollte man beim Konsumieren von Mineralwasser immer auf die Qualität des Getränkes achten. Bis zum heutigen Zeitpunkt sind die Mineralwasserhersteller noch nicht verpflichtet, die Menge der Radioaktivität auf den Etiketten der Flaschen anzugeben. Bei Bedarf, sollte man sich deshalb an die Verbraucherschutzzentralen bzw. an die betreffenden Ministerien wenden.
Biokompatibilität von Zirkoniumoxiden (UNIVERSITÄT VON TRIEST)
Da Uran, Thorium und Zirkonium zusammen in Felsen gespeichert sind, kam und kommt es immer häufiger zu Verunreinigungen vom Zirkon. Auch wenn beim Herstellungsprozess von Zirkonpulver solche Elemente normalerweise getrennt werden sollten, weist man nun öfters Verunreinigungen im Produkt nach (aber in weniger starken Konzentrationen, als im Gestein selber).
Viele Tests, die nach Zufallsfaktor gemacht wurden, wiesen negative Ergebnisse auf. Trotz allem ist der Anteil an radioaktiver Strahlung im Zirkon sehr gering und genau deshalb ist die klinische Verwendung dieses Materials auch unbedenklich.